Pipeline und Tanklager

Seit Mitte 2009 verbindet die PRG-Propylen-Pipeline mit einer Gesamtlänge von 60 km die petrochemische Industrie in Marl, Gelsenkirchen, Oberhausen, Duisburg und Moers.

Eine Be- und Entladeeinrichtung im Duisburger Hafen ermöglicht die Übernahme und zwischenzeitliche Lagerung von Propylen vom Schiff in die Pipeline und, seit 2012, auch umgekehrt.

„Durch diesen industriepolitischen Brückenschlag erhalten die Chemiestandorte im Ruhrgebiet vergleichbare Produktionsbedingungen wie die Konkurrenten an der Küste. Damit wird die Wettbewerbsfähigkeit der chemischen Industrie im Revier gestärkt und langfristig gesichert. Das ist eine gute Nachricht für Tausende von Beschäftigten in den Betrieben zwischen Moers und Marl!“, erklärte die damalige Wirtschaftsministerin Frau Christa Thoben am 11. Oktober 2007 anlässlich der Vorstellung des Projekts in Duisburg.

Betrieb

Die Pflicht zur Umsetzung der Anforderungen der einschlägigen Gesetze, Verordnungen und technischen Regeln, an PRG als Betreiber des Flüssiggastanklagers und der PRG-Propylen-Pipeline sind teilweise auf technische Dienstleister übertragen, die TanQuid GmbH & Co. KG, die ARG mbH & Co. KG, beide in Duisburg und die heutige Evonik Technology & Infrastructure GmbH in Marl. Alle Unternehmen verfügen über eine langjährige Erfahrung für Betrieb, Überwachung und Wartung von Tanklager- und Pipeline-Infrastrukturen, insbesondere auch für Propylen.

Inspektionen und Wartung

Die regelmäßige Inspektion und Wartung der Anlagenteile innerhalb des Flüssiggastanklagers und der PRG-Propylen-Pipeline erfolgt gemäß den speziell für die Rohrfernleitung bzw. das Flüssiggastanklagers eingerichteten und mit den Experten abgestimmten Prüf- /Inspektions- und Wartungsprogrammen.

Die wiederkehrenden Prüfungen stellen sicher, dass die Rohrleitungssysteme und die Anlagen des Flüssiggastanklagers den Anforderungen der einschlägigen Gesetze, Verordnungen und Normen entsprechen, sicher, kontinuierlich und in einem ordnungsgemäßen Zustand betrieben werden können.